PPL-Blog: praxis-philosophische und andere Beiträge

Ronald Wellach

Im PPL-Blog kommentiere ich gelegentlich aus praxis-philosophischer Sicht Diskursbruchstücke aus unseren Medienwelten.

Vor allem aber stelle ich in einigen philosophischen Kurzbeiträgen nach und nach die Grundlagen meiner eigenen Analyse- und Beratungsmethode vor, der "Transzendental-phänomenologischen ExistenzEbenenAnalyse" (TEEA). Diese Reihe beginnt hier.

Zum Auffinden einzelner Textstücke verwenden Sie sonst gern die kleine Volltextsuchmaschine unten.

Viel Spaß - und vielleicht schon die eine oder andere Einsicht - beim Lesen!

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Philosophischer Gesprächskreis auch für Einsteiger - Neues Angebot der PPL: Hier anmelden!

Immer mal wieder erreichen die PPL Anfragen nach einem offenen philosophischen Gesprächskreis in Lübeck und Umgebung, der auch für Einsteiger ins Philosophieren geeignet ist. Darauf gehe ich jetzt gern ein: Ab dem Sommer 2019 soll es einen von mir moderierten monatlichen Hobby-Kreis geben. Nutzen Sie zur Interessenbekundung dafür bitte das Kontaktformular.

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Nachdenken über das eigene "Ethos"

Ein erstaunlicher Satz bei Heraklit bringt den Leser auf Gedanken zum eigenen "Charakter"...

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Sagen, wie es sein sollte… - Das Ende des Storytelling-Mythos im Nicht-nur-SPIEGEL-Journalismus

In dieser Woche war in führenden Medien der Republik ein "Wahrheits"-Diskurs zu beobachten, der einen wesentlichen Kontext mit philosophischem Gewicht unbewusst verschweigt. Hier kommt der Versuch einer Ergänzung mit Luhmann und Kant. Und mit besten Weihnachtswünschen für alle Gutwilligen.

Der deutsche Journalist, der etwas auf sich hält und Karriere machen will, schreibt schon seit gefühlten Ewigkeiten vorrangig „Storys“. Das sind längere Reportagen, die durch romanhafte Techniken zu aufgehübschten, „lebendigen“ Erzählungen für unterhaltungsbedürftige Leser werden. Der aktuelle Relotius-Skandal um erlogene Geschichten im SPIEGEL (und anderen Leitmedien) kennzeichnet vor allem das absehbare Ende eines Storytelling-Mythos, auf den jahrzehntelang das Publikum, die Journalisten-Ausbilder und die von sich selbst geschmeichelten Schreiber hereingefallen sind.

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Philosophie hilft beim Wagen-Lenken

Philosophie heilt nicht, hilft aber durchaus: beim Denken und beim Lenken. Kleine Anmerkung zu einem alten Denk-Bild, das heute wieder wichtig sein könnte: Der Wagenlenker.

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Ob Denken wirklich heilt?

Einige philosophische Ratgeber reden seit ein paar Jahren regelmäßig davon, dass Denken „heile“. Ich halte das dann doch für übertrieben. „Gesunddenken“ geht nicht. Aber Selberdenken hilft trotzdem.

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Antwort auf die Frage, inwiefern das Philosophieren im Business hilfreich ist...

Zum be-SINN-lichen Jahresausklang heute ein Blog-Thema, das meine beiden wesentlichen Arbeitsfelder – Kommunikation und Philosophie – übergreift und zusammenführt: Auf einer Veranstaltung wurde ich neulich gefragt, was es denn fürs geschäftliche Leben nützen solle, das Philosophieren zu lernen. Davon absehend, dass es natürlich eine eminent philosophische, grundsätzlich zu diskutierende (Werte-) Frage ist, ob denn alles irgendwie von „Nutzen“ sein muss, habe ich ungefähr die folgenden Nachdenk- und Anwendungs-Hinweise gegeben, die ich nun auch Ihnen und euch, liebe PPL-Blog-Leser, zur Kenntnis und gelegentlichen Erwägung gebe.

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Wozu Existenzebenen analysieren?

Nach 14 Blog-Folgen über drei Jahre zur Einführung in wesentliche Aspekte der Denk- und Beratungsmethode "TEEA" (Transzendental-phänomenologische ExistenzEbenenAnalyse) ist es Zeit für eine Zusammenfassung, um die einige Leser dieses Blogs baten. Hier ist sie: TEEA dient wie alle meine philosophischen Denk- und Sprech-Methoden dazu, das eigene Leben so klar und wahrhaftig wie möglich zu sehen und zu er-leben. Philosophische Beratung ist nichts anderes als "Beihilfe zum begründeten Zweifel", um einen Sloterdijk-Spruch abzuwandeln.

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